Integrative Maßnahmen

Die Richtlinie zur Förderung der Integration wurde kürzlich neu überarbeitet. Neben den bisherigen Teilen 1 und 2 ist ein neuer dritter Teilbereich für vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zertifizierte Träger der Integrationskurse hinzugekommen. Damit setzt der Freistaat Sachsen ein eigenes Landessprachprogramm als Ergänzung des Angebots des Bundes um. Weitere Neuerungen finden sich auch im Teil 2 der Integrativen Maßnahmen. Dort können die Landkreise Integrationskoordinatoren beantragen, die Städte und Gemeinden bei der Integrationsarbeit beraten und unterstützen. Ebenfalls wird der Aufbau und der Betrieb einer Servicestelle für einen regionalen Sprach- und Integrationsmittlerdienst in Teil 2 unterstützt. Teil 1 ist für Projekte angedacht, die den Dialog und das Zusammenleben zwischen Zugewanderten und einheimischer Bevölkerung fördern.

– Informationsbroschüre zu den Richtlinien Integrative Maßnahmen Teil 1 für Vereine, Verbände gemeinnützige Träger und Träger der freien Wohlfahrtspflege
– Informationsbroschüre zu den Richtlinien Integrative Maßnahmen Teil 2 für Kommunen, Landkreise und kreisfreie Städte für zertifizierte Kursträger
– Informationsbroschüre zu den Richtlinien Integrative Maßnahmen Teil 3 für zertifizierte Kursträger

Die Richtlinie selbst ist unter http://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/16271 abrufbar. Weitere Informationen u.a. zur Antragsstellung finden Sie hier.